Kommen Sie sich auch oft so verloren vor, wenn wieder mal alle Welt von irgendetwas spricht und man selbst steht wie der letzte Depp daneben und hat nicht die geringste Ahnung, um was es eigentlich geht? Hand auf's Herz: Sie trauen sich dann auch nicht, einfach mal nachzufragen, oder? Damit Sie künftig auch mitreden können hier die ultimativen Antworten auf hochbrisante Fragen.
In meinem Lexikon steht:
"östereichischer Komödiendichter und Schauspieler;...; entwickelte die einheimische Zauberposse graziös zur realistischen Lokalposse mit glänzender Charakterschilderung, urwüchsiger Komik und drastischer Gesellschafts- und Zeitkritik; ein Meister der Improvisation u. des Wortspiels, schrieb auch witzige Parodien".
Zweifellos ein ziemlich schräger Vogel! Vergleichbar etwa mit Kafka, nur eben mit österreichischem Akzent und wahrscheinlich mehr Haaren auf der Brust.
Alta Vista war ein Grieche, den widrige Umstände zu Anfang des
16. Jahrhunderts nach Frankreich verschlagen hatten. Wie die meisten Griechen,
die im Spätmittelalter in Frankreich lebten hatte auch Alta ein schwieriges
und bewegtes Schicksal. Seinen erlernten Beruf als Pizzabäcker konnte
er nur kurze Zeit ausführen, bereits im Alter von 23 Jahren mußte
er auf Grund einer Sardellen-Allergie die Pizza an den Nagel hängen.
Er eröffnete dann eine Tankstelle, konnte damit aber nur sehr geringe
Umsätze erwirtschaften. Nachdem ihm zweimal von herumstreunenden RockerRitter-Banden
das gesamte Wechselgeld gestohlen wurde, wechselte er erneut den Beruf
und wurde Erfinder.
Seine erste Erfindung war die Suchmaschine. Diese arbeitete zwar langsam, aber zuverlässig. Der finanzielle Erfolg blieb ihm aber auch damit verwehrt, da es damals auf der ganzen Welt nur drei Internet-Anschlüsse gab und jeder die fünf HTML-Seiten des einzigen Webservers (Thurn- und Taxis-Online) auswendig kannte. Zu Ehren Alta Vistas feiert noch heute die spanische Gemeinde Vila Riba jedes Jahr ein großes Straßenfest (warum, weiß keiner. Alta Vista war niemals in Spanien), während in Vila Bajo noch geschrubbt wird.
Nur äußerst unzureichend und langsam. Georg Büchner hat das einmal gründlich untersucht und dabei seine nähere Verwandschaft auf das äußerste Minimum reduziert. Genaueres konnte aber auch er nicht herausfinden, deshalb dachte er sich folgenden Unsinn aus:
So zerfällt die hintere Wurzel des zweiten Schädelnerven in den opticus und patheticus und die vordere in den facialis, oculomotorius abducens und den eigentlichen trigeminus, und so zerfällt die vordere Wurzel des dritten Schädelnerven in den glossopharyngeus, hypoglossus, accessorius willis und eigentlichen vagus. Man braucht nur aufmerksam zu machen, wie unpassend es sei zwei so deutliche Empfindungsnerven wie den vagus und trigeminus zu isolierten motorischen Wurzeln zu machen, um das Ungenügende dieser Anordnung nachzuweisen. Der bedeutendste Versuch war wohl der, welchen Arnold machte. Er zählt zwei Schädelwirbel; daraus ergeben sich zwei Intervertebrallöcher und somit zwei Paar Schädelnerven. Die vordere oder die motorische Wurzel des ersten Schädelnerven bildet die drei Muskelnerven des Auges und die Portion des trigeminus; die hintere dagegen die große Portion dieses Nerven. Was den zweiten Schädelnerven betrifft so geht seine vordere Wurzel in den hypoglossus und den Beinerven und seine hintere in den vagus über. Die Knoten des vagus und trigeminus entsprechen den Spinalknochen. Der facialis wird zum vorderen, der glossopharyngeus zum hinteren Schädelnerven gerechnet, ohne daß sie jedoch einer von beiden Wurzeln beigezählt würden, sondern sie werden als gemischte, aus Bewegungs- und Empfindungsfäden zusammengesetzte Nerven betrachtet.
Fragen mit politischem und religiösen Hintergrund werden auf dieser Seite bewußt ausgeklammert.